Inhaltsverzeichnis
- Wie viele Tauchgänge für den Open Water Diver SSI nötig sind
- SSI OWD Dauer: So lange dauert die komplette Ausbildung
- SSI Open Water Diver Voraussetzungen: Das musst du mitbringen
- Was dich in den 4 Freiwassertauchgängen erwartet
- Unterschied OWD und AOWD: Wann sich der Advanced Kurs lohnt
- Kosten-Nutzen-Analyse: Warum mehr Tauchgänge am Bodensee sinnvoll sind
- Checkliste für den Kurserfolg: So startest du optimal
- Fazit: Mit 4 Freiwassertauchgängen sicher zum Tauchschein
- Häufig gestellte Fragen
Zuletzt aktualisiert: September 7, 2026
Wie viele Tauchgänge für den Open Water Diver SSI nötig sind
Für den Open Water Diver SSI sind exakt vier Freiwassertauchgänge im offenen Gewässer vorgeschrieben. Diese vier Ausbildungstauchgänge bilden neben den Theoriemodulen und der Poolausbildung das Herzstück deiner Zertifizierung zum Tauchschein. Bei WATERSPORTS24 in Langenargen am Bodensee absolvierst du diese Tauchgänge unter realen Bedingungen, was dich optimal auf eigenständiges Tauchen vorbereitet.
Die vier Freiwassertauchgänge sind bei der SSI klar definiert und bauen systematisch aufeinander auf. Du startest mit grundlegenden Tauchfertigkeiten in flacherem Wasser und steigerst dich bis zu anspruchsvolleren Übungen wie Navigation und Tieftauchen. Jeder Tauchgang hat dabei ein konkretes Lernziel, das dich schrittweise zum sicheren Taucher macht.
Die gute Nachricht für alle Einsteiger: Du benötigst keinerlei Vorkenntnisse. Der Open Water Diver SSI ist die erste Stufe deiner Tauchkarriere und setzt ausschließlich Grundfertigkeiten im Wasser voraus.
SSI OWD Dauer: So lange dauert die komplette Ausbildung
Die SSI OWD Dauer beträgt in der Regel zwischen drei und fünf Tagen, abhängig von deinem Lernrhythmus und der Kursorganisation. Bei einem Intensivkurs am Wochenende kannst du die Ausbildung kompakt absolvieren, während sich ein Kurs unter der Woche über mehrere Termine erstrecken kann.
Der zeitliche Rahmen verteilt sich auf drei Säulen: die Theoriemodule, die Poolausbildung und die vier Freiwassertauchgänge. Die Theorie kannst du bei der SSI bequem online im eigenen Tempo durcharbeiten, was dir Flexibilität gibt. Die Poolausbildung dauert typischerweise einen halben Tag, an dem du die wichtigsten Tauchfertigkeiten in kontrollierter Umgebung erlernst.
| Ausbildungsabschnitt | Dauer | Inhalt |
|---|---|---|
| Theoriemodule | 8-12 Stunden | Online-Lernen, Tauchphysik, Ausrüstungskunde |
| Poolausbildung | 3-4 Stunden | Grundfertigkeiten, Atmung, Auftriebskontrolle |
| Freiwassertauchgänge | 2 Tage | Vier Tauchgänge im offenen Gewässer |
Express-Kurs vs. Intensivkurs: Ein Qualitätsvergleich
Die reine Kursdauer sagt jedoch wenig über die Qualität der Ausbildung aus. Entscheidend ist die Verteilung der Lerninhalte. Ein 2-Tage-Expresskurs am Wochenende ist verlockend, weil er wenig Urlaub kostet. Doch die vier Freiwassertauchgänge finden dann oft an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Das bedeutet: Nach dem ersten Tauchtag bist du körperlich und mental gefordert, und die Verarbeitung der vielen neuen Eindrücke kann erschwert sein.
Ein Kurs über vier bis fünf Tage verteilt die Tauchgänge besser. Zwischen den Tauchgängen liegen Ruhephasen, in denen das Gelernte verarbeitet werden kann. Diese Variante kann dazu beitragen, Überforderung zu reduzieren und die Auftriebskontrolle am Ende der Ausbildung zu verbessern. Der Unterschied ist nicht die Anzahl der Tauchgänge - die ist immer gleich -, sondern die Lernqualität.
Was die Verteilung für deine Sicherheit bedeutet
Die Fähigkeiten, die du im Open Water Diver Kurs lernst, sind Grundlagen für dein ganzes Taucherleben. Eine überhastete Ausbildung kann dazu führen, dass Unsicherheiten bei der Tarierung oder der Notfallroutine bestehen bleiben. Diese Defizite können sich später bemerkbar machen.
Ein Vorteil der Ausbildung am Bodensee ist, dass du von Anfang an unter Bedingungen trainierst, die anspruchsvoller sein können als in warmen Urlaubsregionen. Wer hier tauchen lernt, kann für viele Tauchreviere der Welt gut vorbereitet sein.
Ein weiterer Aspekt ist die Ermüdung. Kalte Wassertemperaturen am Bodensee können den Energieverbrauch erhöhen. An einem intensiven Tauchtag mit zwei Tauchgängen kann man abends spürbar erschöpft sein. Bei einem gestreckten Kursformat hat man mehr Zeit, sich zu erholen und mit Vorfreude in den nächsten Tauchgang zu gehen.
SSI Open Water Diver Voraussetzungen: Das musst du mitbringen
Die SSI Open Water Diver Voraussetzungen sind bewusst niedrigschwellig gehalten, damit möglichst viele Menschen den Einstieg ins Tauchen schaffen. Das Mindestalter für die Zertifizierung liegt bei 10 Jahren, wobei jüngere Teilnehmer den Junior Open Water Diver erhalten. Für Erwachsene gibt es keine obere Altersgrenze, solange die gesundheitliche Eignung gegeben ist.
Du musst sicher schwimmen können und über eine grundlegende körperliche Fitness verfügen. Vor Kursbeginn ist eine tauchmedizinische Untersuchung erforderlich, die ein Arzt nach den Richtlinien der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin durchführt. Diese Untersuchung stellt sicher, dass du für das Tauchen gesundheitlich geeignet bist.
Die weiteren Voraussetzungen im Überblick:
- Sicheres Schwimmen über 200 Meter und 10 Minuten Wasserrettung
- Tauchmedizinische Untersuchung durch einen zugelassenen Arzt
- Mindestalter von 10 Jahren für den Junior-Tauchschein
- Keinerlei Vorkenntnisse im Gerätetauchen erforderlich
Die mentale Seite: Der meistunterschätzte Faktor
Während die körperlichen Voraussetzungen klar definiert sind, wird die psychologische Vorbereitung in den meisten Ratgebern sträflich vernachlässigt. Dabei ist sie für den Kurserfolg oft entscheidender als die reine Schwimmfähigkeit. Ängste wie Angst vor der Tiefe, Angst vor dem Atemregler unter Wasser oder das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren, können den Kurserfolg beeinflussen.
Ein offener Umgang mit diesen Ängsten vor Kursbeginn ist der erste Schritt. Wer sich unsicher fühlt, sollte vorab ein Gespräch mit dem Tauchlehrer führen. Ein erfahrener Instructor kann Übungen zur Gewöhnung an das Atemgerät an der Oberfläche oder das schrittweise Eintauchen in flachem Wasser in den Kursablauf einbauen. Die SSI-Ausbildung ist darauf ausgelegt, dir diese Eingewöhnungsphase zu ermöglichen.
Praktische Tipps für die mentale Vorbereitung
- Visualisiere den Ablauf: Geh den Tauchgang am Vortag mental durch - vom Anziehen der Ausrüstung bis zum Aufstieg. Das nimmt Überraschungseffekte.
- Atemtechniken üben: Bewusstes, langsames Atmen in Alltagssituationen hilft, unter Wasser ruhig zu bleiben.
- Vertrauen aufbauen: Verbringe vor Kursbeginn Zeit im Wasser, am besten mit Schnorchel und Maske, um ein Gefühl für die Atmung mit Gesichtsmaske zu bekommen.
- Kommunikation vereinbaren: Sprich mit deinem Tauchlehrer über Handzeichen und kläre, dass du jederzeit abbrechen kannst. Dieses Wissen nimmt enormen Druck.
Die meisten Ängste können sich nach den ersten Minuten unter Wasser legen. Der Schlüssel liegt in der Vorbereitung und im Vertrauen in die Ausbildung. Wer sich dieser mentalen Komponente stellt, kann seine Erfolgsquote erhöhen und den Grundstein für ein entspanntes Taucherleben legen.
Was dich in den 4 Freiwassertauchgängen erwartet
Die vier Freiwassertauchgänge folgen einem klaren pädagogischen Konzept, das dich vom ersten bis zum letzten Tauchgang sicher begleitet. Tauchgang eins und zwei finden in flacherem Wasser statt, in dem du aufrecht stehen kannst. Hier übst du die grundlegenden Tauchfertigkeiten, die du in der Poolausbildung gelernt hast, unter realen Bedingungen.

Die Tauchgänge drei und vier führen dich dann in tiefere Bereiche, typischerweise bis auf 18 Meter. Hier kommen anspruchsvollere Übungen wie Navigation mit dem Kompass, Tieftauchen und der Sicherheitsstopp dazu. Jeder Tauchgang beginnt mit einem ausführlichen Briefing durch deinen Tauchlehrer und endet mit einer Nachbesprechung, in der du Feedback zu deinen Fortschritten erhältst.
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Ein zentraler Bestandteil ist die Entwicklung deiner Auftriebskontrolle. Diese Fähigkeit entscheidet maßgeblich darüber, wie entspannt und sicher du dich unter Wasser bewegst. Dein Tauchlehrer korrigiert dich während der Tauchgänge gezielt, damit du ein Gefühl für deine Ausrüstungskonfiguration und deinen Körper unter Wasser entwickelst.
Das Buddy-System wird während der gesamten Ausbildung großgeschrieben. Du lernst, wie du dich mit deinem Tauchpartner abstimmst, die Tauchgangsplanung gemeinsam durchführst und dich gegenseitig absicherst. Diese Fähigkeiten sind die Basis für sicheres Tauchen weit über den Kurs hinaus.
Unterschied OWD und AOWD: Wann sich der Advanced Kurs lohnt
Der Unterschied OWD und AOWD liegt vor allem in der Tiefe und den Spezialisierungen. Während der Open Water Diver auf 18 Meter zertifiziert, erweitert der Advanced Open Water Diver dein Limit auf 30 Meter und führt dich in verschiedene Spezialtauchgänge ein. Der Aufbaukurs umfasst fünf Adventure-Tauchgänge statt der vier Basis-Tauchgänge.
Lohnt sich der Advanced Kurs direkt im Anschluss? Für viele Taucher ja, denn er öffnet dir die Tür zu attraktiven Tauchrevieren weltweit. Viele Tauchbasen im Ausland verlangen für tiefere Tauchgänge oder Wrackbesuche das Advanced-Zertifikat. Die SSI empfiehlt zudem, nach dem Open Water Diver zunächst etwas Erfahrung zu sammeln, bevor man den nächsten Schritt geht.
Eine sinnvolle Zwischenstufe sind Spezialkurse wie Tieftauchen oder Navigation. Diese kannst du einzeln absolvieren und sie werden dir auf dem Weg zum Advanced Diver angerechnet. Bei WATERSPORTS24 beraten wir dich individuell, welcher Weg für deine Tauchziele am besten geeignet ist.
Kosten-Nutzen-Analyse: Warum mehr Tauchgänge am Bodensee sinnvoll sind
Die vier Pflicht-Tauchgänge der Ausbildung vermitteln dir die Grundlagen, aber sie machen dich noch nicht zum erfahrenen Taucher. Wer seine Fähigkeiten in den ersten Monaten nach dem Kurs weiter ausbaut, kann sie nachhaltig festigen.
Wer nach dem Open Water Diver weitere geführte Tauchgänge oder Spezialkurse absolviert, investiert in Sicherheit und Können. Die Bedingungen am Bodensee mit seinen kühlen Temperaturen und wechselnden Sichtverhältnissen können dabei ein gutes Training sein. Wer hier sicher taucht, kann für andere Reviere gut vorbereitet sein.
Der SSI Open Water Diver Kurs bei WATERSPORTS24 kostet 529 Euro und beinhaltet die komplette Ausbildung vom ersten Atemzug bis zur Zertifizierung. Für 579 Euro erhältst du das Bundle mit Nitrox 32, das dir von Anfang an modernste Atemgastechnologie näherbringt. Das Bundle mit Tarierung in Perfektion für 629 Euro legt den Fokus auf die wichtigste Fähigkeit überhaupt: die perfekte Auftriebskontrolle.
Checkliste für den Kurserfolg: So startest du optimal
Damit deine Open Water Diver Ausbildung reibungslos verläuft, hilft dir diese Checkliste bei der Vorbereitung. Sie deckt die wichtigsten Punkte ab, die über den Erfolg deines Kurses entscheiden.
- Tauchmedizinische Untersuchung rechtzeitig terminieren und durchführen lassen
- Schwimmfähigkeit auffrischen: Mehrere Bahnen sicher schwimmen können
- Theoriemodule vor Kursbeginn online durcharbeiten
- Bequeme Badekleidung und ein Handtuch für die Poolausbildung einpacken
- Offene Fragen und eventuelle Ängste vorab mit dem Tauchlehrer besprechen
- Ausreichend Zeit einplanen, ohne Termindruck und Hektik
- Nach der Zertifizierung direkt weitere Tauchgänge planen
Die Einstellung kann für den Kurserfolg wichtig sein. Geh die Ausbildung mit Neugier und Geduld an, statt dich unter Druck zu setzen. Jeder lernt in seinem eigenen Tempo, und ein guter Tauchlehrer kann sich deinen Bedürfnissen anpassen.
Ein weiterer Tipp: Nutze die Zeit vor dem Kurs für leichte körperliche Aktivität. Schwimmen, Joggen oder Radfahren können die Ausdauer verbessern und die körperlichen Anforderungen des Tauchens erleichtern. Du musst kein Leistungssportler sein, aber eine grundlegende Fitness kann den Einstieg spürbar angenehmer machen.
Fazit: Mit 4 Freiwassertauchgängen sicher zum Tauchschein
Der Open Water Diver SSI verlangt vier Freiwassertauchgänge, die dich systematisch vom Anfänger zum zertifizierten Taucher führen. Die Kombination aus Theorie, Pooltraining und realen Tauchgängen soll sicherstellen, dass du über die notwendigen Tauchfertigkeiten verfügst, um sicher und selbstbewusst zu tauchen. Die SSI-Standards genießen weltweit Anerkennung, und dein Tauchschein ist international gültig.
Der Weg zum Tauchschein ist eine Investition in ein Hobby, das dir ein Leben lang Freude bereiten kann. Die Unterwasserwelt des Bodensees und der Weltmeere wartet darauf, von dir entdeckt zu werden. Wer die Ausbildung ernst nimmt und nach der Zertifizierung dranbleibt, wird mit unvergesslichen Erlebnissen belohnt.
Der Einstieg ins Tauchen wirft viele Fragen auf, von der richtigen Vorbereitung bis zur passenden Ausrüstung für die kühlen Bedingungen des Bodensees. Bei WATERSPORTS24 begleitet dich SSI Master Instructor Stephan Greiner mit über 25 Jahren Erfahrung vom ersten Atemzug unter Wasser bis zur fachgerechten Wartung deiner Ausrüstung. Profitiere von persönlicher Beratung, kleinen Ausbildungsgruppen und einer Ausbildung, die speziell auf die anspruchsvollen Bedingungen des Bodensees abgestimmt ist. Starte jetzt deine SSI Open Water Diver Ausbildung und sichere dir deinen Platz für die kommende Saison.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Tauchgänge am Tag sind während des SSI Open Water Diver Kurses üblich?
In der Regel absolvierst du während des SSI Open Water Diver Kurses zwei Freiwassertauchgänge pro Tag. Die vier vorgeschriebenen Freiwassertauchgänge verteilen sich damit auf zwei Ausbildungstage. Dieser Rhythmus gibt dir genügend Zeit, die Tauchfertigkeiten aus der Theorie und Poolausbildung in Ruhe umzusetzen und das Gelernte zwischen den Tauchgängen zu verarbeiten.
Kann ich die Tauchgänge für den OWD an einem Wochenende absolvieren?
Ja, das ist möglich. Viele Tauchschulen bieten Intensivkurse an, bei denen die vier Freiwassertauchgänge an einem Wochenende stattfinden. Bedenke jedoch, dass dies eine hohe Konzentration erfordert. Für die Bedingungen am Bodensee mit wechselnder Sicht und kühleren Temperaturen kann es vorteilhaft sein, die Tauchgänge auf zwei aufeinanderfolgende Wochenenden zu verteilen, um das Erlernte zu festigen.
Was ist der Unterschied zwischen Pool- und Freiwassertauchgängen beim SSI OWD?
Die Poolausbildung dient dazu, grundlegende Tauchfertigkeiten in kontrollierter Umgebung zu erlernen. Hier übst du zum Beispiel das Atemregler-Herausholen oder die Tarierung im flachen Wasser. Die vier Freiwassertauchgänge sind der Praxisteil im offenen Gewässer. Hier wendest du die Fertigkeiten unter realen Bedingungen an, wie sie am Tauchplatz vorkommen, inklusive Tieftauchen, Navigation und Sicherheitsstopp.
Welche Voraussetzungen braucht man, um den SSI Open Water Diver zu starten?
Für den SSI Open Water Diver Kurs musst du mindestens 10 Jahre alt sein und über ausreichende Schwimmfähigkeit verfügen. Zudem ist eine tauchmedizinische Untersuchung erforderlich, die bestätigt, dass du gesundheitlich für das Tauchen geeignet bist. Vorkenntnisse sind nicht nötig: Der Kurs ist so aufgebaut, dass du als absoluter Anfänger starten kannst und Schritt für Schritt alle wichtigen Tauchfertigkeiten erlernst.

